Archive für August 2010

Zwischenstopp in Taupo


Von Rotorua gings dann gleich in die nächste Stadt: Taupo. Die kleine und sehr neue Stadt liegt dirket am Lake Taupo mit unübertrefflichen Ausblick auf die nahegelegenen Vulkane (unteranderem auch der Mt. Doom, dem Schicksalsberg aus Herr der Ringe). Abgesehen von Extrem-Sport Angeboten, die wir uns nicht leisten konnten, selbst wenn wir wöllten, hat Taupo allerdings nicht allzu viel zu bieten. Auch die berühmten Huka Falls sind leider nicht so sehenswert wie man sagt. Und daher wollten wie eigentlich schon nach zwei Tagen wieder weiter zu den Vulkanen um den Alpin Crossing, eine der begehrtesten Wanderung in NZ, in Angriff zu nehmen. Das wollte sich auch unser Bird-Men Wieland nicht entgehen lassen, der gerade wieder von einer Insel-Tour zurück war und so haben wir uns zu dritt auf den Weg gemacht. Ein nächtlicher Zwischenstopp auf einem mehr als abgelegenen Campingplatz hat uns dann auch zu einer netten Bekanntschaft mit George verholfen, einem wilden Opossum, dass sich sehr über unsere Essensreste gefreut hat und uns daher den Abend über Gesellschaft geleistet hat… Eigentlich wollte Wieland es mit einer Bratpfanne erschlagen, da Opossums hier eine echte Plage sind, aber Basti und ich haben das zu verhindern gewusst und George lebt hoffentlich immer noch glücklich und zufriedenJ.

Aus dem AlpinCrossing wurde dann leider, auf Grund unseres „zuverlässigen“ Autos doch wieder nichts…also wieder zurück nach Taupo und in die Werkstatt….!
Die kommenden Tage haben dann auf einem absolut traumhaften Free-Campground in der Nähe der Huka Falls in Taupo verbracht. Die Lage am kristallklaren Fluss hatte allerdings den Nachteil, dass es hier Nachts saumäßig kalt wurde, wodurch sich Basti auch gleich seine erste Erkältung eingefangen hat. Aber ihm geht’s wieder gut und er ist nicht dran gestorben ;)

 

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Unser Possum George…süss nich???!!

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Rotorua…Schlamm und Schwefel


Nach unserem Ausflug auf die Vulkan-Insel sollte unser nächster Stopp mal wieder in einer Stadt sein – Rotorua. Der erste Eindruck: Rotoura stinkt !! Das liegt allerdings nur daran, dass diese Gegend eine der aktivsten thermal Areas ist und deshalb durchgehend ein dezenter Schwefelgeruch über der Stadt liegt. Durch einen glücklichen Zufall haben wir direkt in der Stadt einen der besten und billigsten Campingplätze gefunden, den wir bis jetzt hatten…eigentlich war es mehr ein Hostel mit Stellplätzen!! Die Anlage hier hatte wirklich alles zu bieten, was man sich so wünschen kann…eine große Küche mit Aufenthaltsraum und Billard Tischen, kostenlose heiße Duschen, eine sehr günstige Bar und das Beste: einen Thermal-Pool (durchgehend 40C)… unser absoluter Lieblingsplatz!

Wenn ich Basti dann mal vom Pool wegzerren konnte, haben wir uns die Stadt und die Umgebung angesehen. Angefangen beim nahegelegene Park, der eigentlich auch aus einer kompletten thermal Area bestand und man daher überall köchelnde Seen, blubbernde Schlammgruben und dampfende Erdlöcher finden konnte… Wirklich beeindruckend, wenn man sowas noch nicht gesehen hat.

Viel Lustiger als brodelnder Schlamm ist jedoch das Downhill-Kart fahren… die beste Beschäftigung in Rotorua überhaupt! Man fährt mit kleinen Bobartigen Dingern asphaltierte Wege runter und das nicht zu langsam…Sowas brauchen wir in Deutschland definitiv auch! Fun, Fun, Fun!!!

Aber auch die Kultur sollte nicht zu kurz kommen und so sind wir zu einer Art Museum gefahren um uns ein von einem Vulkanausbruch verschüttetes und wieder ausgegrabenes Dorf anzusehen…zumindest dachten wir das…! So interessant wie es sich in der Beschreibung angehört hatte war es jedoch nicht…man hat nicht sehr viel davon gesehen wie es einmal war, nur vereinzelte Mauern und manche Gebäude wurden einfach ungefähr nachgebaut und irgendwo hingestellt… naja, aber wenigstens hatten wir eine Privatführung auf Deutsch!  Zu dem Grundstück des Museums gehört außerdem auch eine Mini-Wanderung die zu Wasserfällen führt und einen tollen Ausblick über die Gegend bietet…das hat wenigstens ein bisschen entschädigt.

Nach ein paar Tagen in Rotorua wollten wir dann eigentlich schon wieder weiter wobei unser Auto dazu leider weniger Lust hatte und wir nach ein paar Kilometern beschlossen doch wieder umzudrehen und uns eine Werkstatt zu suchen…Die entstandene Wartezeit wollten wir dann wenigstens sinnvoll nutzen, was in unserem Fall heißt, dass wir eine Seerundfahrt auf einem alten Mississippi –Dampfer gemacht haben….Wir und gefühlt tausend Asiaten J!

Ein paar Dollar ärmer und mit einem, wie wir später leider feststellen mussten immer noch nicht funktionierendem Auto, haben wir uns am nächsten Morgen dann gleich in der Frühe auf dem Weg gemacht zum „Wai-o-tapu“-Thermal-Park. Hier steht Neuseelands größter und aktivster Geysier – Lady Knox – der jeden Tag pünktlich um 10:30Uhr mit Hilfe von Seife zum Ausbruch gebracht wird und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Allerdings muss man im Nachhinein sagen, dass der restliche Park wesentlich interessanter war. Der Thermal-Park erstreckt sich über viele Kilometer und angelegte Wege führen zu den einzelnen Seen und Kratern. Die Farbenpracht und Vielfältigkeit dieses Parks übertrifft selbst den Vulkan…

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Bilder aud dem Park um die Ecke….!

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Mit der Gondel rauf und mim Kart wieder runter :)

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Ein bisschen Kultur muss sein…

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… aber Entspannung ist besser!!

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Die “Wai-o-tapu” - thermal Area

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